Geschichten zu erzählen, die berühren, unterhalten und zum Denken anregen, steht im Zentrum meines Schaffens – sei es für Kino, Fernsehen oder Bühne. Aktuell entwickle ich verschiedene Stoffe, oft mit satirischem Zugriff und einem Interesse an experimentellen Erzählformen. Dazu gehört die Trash-Mockumentary-Serie «Experiment Schneuwly» für das Schweizer Fernsehen, die später auch für die Bühne adaptiert wurde. Das daraus entstandene Stück «Schneuwlys machen ein Theater», bei dem ich Regie führte, tourt aktuell durch die Deutschschweiz und wurde 2025 mit einem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet.
Mein Debüt als Theaterregisseur gab ich mit dem Stück «Angezogen», einem Abend über digitale Selbstvermarktung und Enttäuschung in der Liebe. Die Uraufführung am Schlachthaus Theater Bern wurde positiv rezensiert.
Mein erster Spielfilm «Lasst die Alten sterben» ist eine tragisch-komische Satire über Jugendliche, die in einer Welt aus Zuckerwatte nach Luft schnappen. Eine Momentaufnahme einer Generation, die nach einem Grund für ihr Unbehagen sucht, sich aus der Langeweile befreien will – und dabei höchstens die eigene Inhaltslosigkeit entlarvt. Die Medienresonanz war gross, die Kritiken mehrheitlich positiv. In der Folge wurde ich unter anderem in die SRF-Sendung Club zum Thema „Jugend ohne Rebellion“ eingeladen.
Mein beruflicher Weg begann 1998 mit Schauspielunterricht am Konservatorium Bern. Ab 2001 war ich als Produktionsmitarbeiter bei Kino- und Fernsehproduktionen tätig. Nach einem Jahr an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (Fachbereich Video) nahm ich 2005 das Filmstudium an der ZHdK auf und schloss es mit Auszeichnung ab.